Boxspringbetten bieten einen hohen Schlafkomfort

Ein maßgeblicher Vorteil von Boxspringbetten ist der bereits genannte hohe Schlafkomfort. Dieser ist damit zu begründen, dass der Federkernunterbau des Boxsprings flexibler ist als der Lattenrost, wodurch ein komfortableres Liegegefühl entsteht. Der Grund: Belastet man einen Lattenrost, senkt sich an der Stelle, an der Druck ausgeübt wird, immer die komplette Latte nach unten ab, wodurch eine regelrechte Kuhle entsteht, die sich negativ auf die Wirbelsäule auswirken kann.
 
Bei einem Boxspringbett hingegen senkt sich bei der Belastung nur die jeweils unter Druck stehende Feder nach unten ab, weshalb sich die Matratze flexibler an den Körper anpasst und ihn so stützt, dass die Wirbelsäule sogar beim Schlafen auf der Seite in ihrer natürlichen, gestreckten Position verbleibt. Da bei einem Boxspringbett durch den Unterbau und die Matratze zwei Federkernelemente aufeinandergeschichtet sind und dadurch eine doppelte Federung entsteht, werden Körperbewegungen zudem besser abgefedert. Die hohe Punktelastitzität und die doppelte Federung sind auch der Grund, warum Boxspringbetten insbesondere für Menschen mit hohem Körpergewicht besonders gut geeignet sind.
 
Durch die Aufeinanderschichtung der drei genannten Elemente bei einem Boxspringbett liegt die Sitzkantenhöhe bei Boxspringbetten bei ca. 50 bis 70 cm, wodurch der Ein- und Ausstieg insbesondere für ältere Menschen deutlich einfacher ist als bei herkömmlichen Betten.
 
Außerdem ist die Luftzirkulation bei Boxspringbetten besser sei als bei normalen Betten. Da bei einem herkömmlichen Lattenrost die Matratze direkt auf den Holzlatten aufliegt, wird an diesen Stellen die Luftzirkulation unterbrochen. Dies ist bei Boxspringbetten nicht der Fall, denn dort befinden sich - wenn überhaupt - erst im Boden des Unterbaus Holzleisten, die die Federkernkonstruktion abstützen. Deshalb hat die Luft bei der Boxspring-Konstruktion mehr Raum, um zu zirkulieren.